Weltmeisterliche Erfolge

3 x Weltmeister  |  1 x Vizeweltmeister  |  3 x Platz 3  |  1 x Platz 4  |  1 x Platz 6

Das ist die grandiose Bilanz unseres Teams bei den 10th Club Crew World Championships 2016 in Adelaide (Australien).

Trainingszeiten

Wassertraining:

Dienstag 18.30 Uhr Wassertraining
Donnerstag: 18.30 Uhr Wassertraining
Sonntag: 10.00 Uhr Wassertraining

Krafttraining:

Montag: 19.00 Uhr

Aktuelles

Champions wieder auf heimatlichem Boden

Nach super Erfolgen bei den Clubweltmeisterschaften der Drachenbootsportler in Australien wurde den Prenzlauer Teilnehmern ein großartiger Empfang bereitet. Als sie aus dem direkt vom Flughafen Tegel kommenden Bus stiegen, ging die Party richtig los.

Uckermark. Die Reise nach Adelaide in Australien war ein Abenteuer, das die 32 Frauen und Männer vom Drachenbootverein Prenzlau nie vergessen werden. Auf dem fernen Kontinent eine Medaille zu erkämpfen, war ihr erklärtes Ziel. Zwei, so lautete vorab der Wunsch von Teamchef Mike Förster. Die Bilanz verblüffte dann selbst Insider. Obwohl die Uckermärker im Gegensatz zu ihren Kontrahenten aus südlichen GeNilden direkt nach dem Winter-TrainingsZyklus zum Championat Nlogen, zeigten sie Bestform.

Der beeindruckende Beweis: drei Titelgewinne, eine Silbermedaille und drei Bronzeplaketten, der Uckermark Kurier berichtete. Diesen Erfolg kann man nur so kommentieren: Absolute Klasse! Dementsprechend euphorisch stiegen die Athleten Sonntagabend in Prenzlau aus dem Bus, der sie vom Flughafen abgeholt hatte. Allen voran ein jubelnder Vereinsvorsitzender Mike Förster. Das Empfangskomitee aus Vereinsmitgliedern, Freunden, Verwandten und Bürgermeister Hendrik Sommer begrüßte jeden einzelnen Athleten mit lautem Hallo und viel Applaus. Dem folgten herzliche Umarmungen ohne Ende. Da Nlossen auch noch Tage nach dem Großereignis Tränen der Freude, für die sich keiner zu schämen brauchte. Immer wieder kurze Kommentare: „Wahnsinn, das muss man einmal erlebt haben.“ „Die favorisierten Chinesen gleich dreimal zu schlagen, davon hätten wir nicht zu träumen gewagt.“ „Die Stimmung bei der WM war so toll, wenn wir daran denken, gibt das heute noch Gänsehaut.“

Absolute Fairness untereinander beeindruckt Reinhold Homolka fügte noch einen weiteren Aspekt hinzu. „Da herrschte absolute Fairness. Da verbeugten sich Athleten vor dir, die du gar nicht kanntest, die in fernen Kontinenten wohnen. Einfach, weil sie anerkannten, dass du der Bessere, der Weltmeister wurdest. Wenn man so etwas erlebt, fragt man sich, warum es auf der Welt immer noch Menschen gibt, die aufeinander schießen.“ Mike Förster war ebenfalls noch voller Euphorie: „Unser Plan ging voll auf. Ich hätte aber nie gedacht, dass wir solche Zeiten fahren können. Und dann noch in der Open-klasse die erfolgsverwöhnten Chinesen zu bezwingen, das setzte allem die Krone auf.“ Steuermann Olaf Stimm betonte, dass es am erstaunlichsten war, dass die Gegner versuchten, die Paddeltechnik der Prenzlauer zu kopieren. Doch das gelang ihnen nicht, weil die Uckerdrachen lange daran gearbeitet hatten, diese zu perfektionieren. „Das war unser großes Plus“, bestätigte Förster. Wir setzten lange Paddel ein, zogen diese auch lang durch und achteten auf besonderen Zug in der Endphase jedes Paddelschlages. Das ist schwer zu beherrschen. Doch wenn es erst einmal sitzt, dann bringt das enormen Schub.“

Seit Oktober 2015 hatten die Prenzlauer einen detailliert erarbeiteten Trainingsplan vor sich, der diszipliniert abgearbeitet wurde. „Im Januar und Februar zwei Wassertrainingseinheiten je Woche, im März bis zum AbNlug zur WM drei Einheiten je Woche. Dann wegen des Flugs und der Akklimatisierung Tage der Ruhe, ein scharfes Training noch in Sidney und rein in die WM.“ Der Wille zum Titelgewinn setzt enorme Kräfte frei Initialzündung sei der Sieg beim ersten Prenzlauer Start im Kurzboot über 500 Meter gewesen. „Der stachelte alle an. Nun wollte jeder Weltmeister werden. Und durch die Besetzungen in den verschiedenen Distanzen schafften wir das wirklich.“ Besser könne man sich als Botschafter für Prenzlau nicht in Szene setzen, kommentierte das der Bürgermeister. Mike Försters Blick geht aber schon voraus. „Wir müssen uns nun an diesen Erfolgen messen lassen. Das heißt, jeder wird versuchen, uns bei der deutschen Meisterschaft für Kurzboote im Juni in Schwerin und bei den Langbooten im Juli in Grünau zu schlagen. Das wird uns voll fordern.“ Die Masse der WM-Fahrer hat heute noch Urlaub. Morgen ist wieder Arbeitsalltag angesagt. Nach nur einer Woche Ruhe steigen sie schon wieder ins Training ein.

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